Manche Wege beginnen nicht mit einem grossen Plan.
Sie beginnen mit einer Einladung.
Mit einem Satz wie:
„Begleitest du mich an einen Bondage-Workshop?"
So unspektakulär begann für mich im Jahr 2012 etwas, das mein Leben bis heute prägt.
Damals war ich viel in der Gothic-Szene unterwegs. Ich organisierte Partys mit, war an Konzerten beteiligt, bewegte mich in einer Welt zwischen dunkler Ästhetik, Musik, Begegnungen und Nächten, die manchmal länger waren als geplant. Es war eine Zeit voller Eindrücke, aber auch eine Zeit, in der ich noch nicht genau wusste, wohin mein eigener Weg führen würde.
Dann lernte ich jemanden kennen. Nach ein paar Wochen Dating fragte sie mich, ob ich sie an einen Workshop im Secret 56 begleiten würde. Thema: Bondage.
Ich hatte keine Ahnung, was mich dort erwartet.
Ich ging hin.
Und plötzlich lag ein Seil in der Luft.
Nicht einfach als Material. Nicht einfach als Werkzeug. Sondern als etwas, das in mir eine Tür öffnete, von der ich vorher nicht einmal wusste, dass sie existiert.
2012 — Die erste Berührung mit dem Seil
Dieser erste Workshop war meine erste echte Begegnung mit Seil. Und rückblickend war er viel mehr als nur ein Einstieg in eine Technik.
Er war eine Offenbarung.
Ich war nie der Mensch, der besonders viel geredet hat. Ich war eher der stille Beobachter. Einer, der Situationen liest, bevor er sie kommentiert. Einer, der mehr wahrnimmt, als er sagt. Worte waren für mich oft zu laut, zu ungenau oder einfach nicht das richtige Werkzeug.
Das Seil zeigte mir eine andere Art von Kommunikation.
Eine Sprache ohne viele Worte.
Eine Sprache über Spannung, Richtung, Nähe, Distanz, Aufmerksamkeit und Präsenz.
Unser Lehrer war Dragonrope, heute Umino. Er vermittelte diese Welt mit einer Leidenschaft, die mich tief beeindruckte. Es ging nicht nur darum, wie ein Knoten funktioniert. Es ging darum, mit welcher Haltung man ihn legt. Wie man ein Seil hält. Wie man atmet. Wie man beim Gegenüber bleibt.
Am Anfang lernten wir vor allem den technischen Teil kennen: klassische Grundlagen, TK, Single Column Tie, Double Column Tie. Später kamen Semi Suspension und Full Suspension dazu. Alles Schritt für Schritt. Alles noch sehr strukturiert, sehr technisch, sehr klar.
Und ich liebte es.
- Ich liebte die Seile.
- Ich liebte die Technik.
- Ich liebte dieses Gefühl, wenn aus einer Linie plötzlich eine Form entsteht.
Aber ich machte auch einen Fehler.
Ich verliebte mich so sehr in die Technik, dass ich mein Gegenüber zu wenig sah.
Wenn Technik nicht mehr reicht
Am Anfang ist Technik wichtig. Sehr sogar.
Sie gibt Sicherheit. Sie schafft Struktur. Sie verhindert Chaos. Gerade im Shibari braucht es saubere Grundlagen, klare Linien, Verständnis für Spannung, Anatomie und Risiko.
Aber Technik allein ist nicht alles.
Das merkte ich irgendwann sehr deutlich. Ich konnte Knoten üben, Formen bauen, Abläufe wiederholen. Ich wurde besser, schneller, präziser. Und trotzdem kam ich an einen Punkt, an dem ich spürte: Da fehlt etwas.
Ich wusste nur nicht, was.
Ich konnte Seile legen.
Aber ich wusste noch nicht wirklich, wie ich mit ihnen
sprechen sollte.
Ich fragte mich:
- Wie kann ich mit dem Seil agieren und gleichzeitig beim Menschen bleiben?
- Wie kann ich technisch sauber arbeiten, ohne das Gegenüber zu verlieren?
- Wie kann ich führen, ohne nur auszuführen?
Damals hatte ich keinen klaren Plan. Nur dieses Gefühl, dass ich an einer Grenze angekommen war.
Und dann kam 2014.
2014 — Dreissig Sekunden, ein Seil, ein Körper
Ich war wieder einmal im Secret 56, als Jack the Rigger zu mir kam und etwas sagte, das bei mir hängen blieb.
Sinngemäss meinte er:
„Die Technik kannst du blind. Aber jetzt gebe ich dir eine Übung, damit du aus der Technik ausbrechen kannst."
Die Aufgabe war simpel.
Brutal simpel.
- Dreissig Sekunden.
- Ein Seil.
- Ein Körper.
- Und das Seil musste in dieser Zeit am Körper sein.
Fertig.
Beim ersten Versuch war ich kaum mit dem ersten Knoten fertig, da war die Zeit vorbei. Ich hatte gefühlt noch das ganze Seil in der Hand und im Kopf begann sofort das kleine Dramaorchester: zu langsam, zu unsauber, zu wenig Plan.
Dann nochmals.
Und nochmals.
Und nochmals.
Irgendwann passierte etwas.
Nicht im Seil.
In mir.
Der Knoten in meinem Kopf ging auf.
Ich merkte: Es braucht nicht immer eine perfekte Figur. Nicht immer ein vorbereitetes Muster. Nicht immer den exakten Ablauf, den man in einem Workshop gelernt hat.
- Manchmal braucht es Kreativität.
- Manchmal braucht es Mut zur Einfachheit.
- Manchmal braucht es nur die Bereitschaft, wirklich hinzuschauen.
Plötzlich begann ich anders zu arbeiten. Freier. Weicher. Aufmerksamer. Ich merkte, wie mein Gegenüber sich entspannte. Und ich merkte, wie auch ich ruhiger wurde.
Das war ein wichtiger Wendepunkt.
Ich begann zu verstehen, dass Shibari nicht nur aus Technik besteht. Technik ist das Werkzeug. Aber die Verbindung entsteht im Umgang damit.
Lernen, üben, scheitern, weitergehen
Danach folgten viele Workshops. Viele Menschen. Viele Stile. Viele Techniken. Ich lernte unterschiedliche Wege kennen, Seil zu denken und zu bewegen.
Mit der Zeit wurden meine Bewegungen schneller, aber nicht hektischer. Weicher, aber nicht unklarer. Sicherer, aber nicht starr.
Ich begann, mehr auf den Menschen vor mir zu achten. Auf Atem. Haltung. Spannung. Kleine Veränderungen im Körper. Auf das, was nicht ausgesprochen wird, aber trotzdem da ist.
Und ich begann zu verstehen:
Jeder Mensch im Seil ist anders.
Was bei einer Person funktioniert, kann bei einer anderen völlig falsch sein. Ein TK ist nicht einfach ein TK. Eine Position ist nicht einfach eine Position. Ein Muster ist nicht automatisch passend, nur weil es technisch korrekt ist.
- Der Körper entscheidet mit.
- Die Geschichte entscheidet mit.
- Das Vertrauen entscheidet mit.
- Der Moment entscheidet mit.
Und dann trat 2017 ein neuer Weg in mein Leben.
2017 — Kung Fu und die Kunst der harten Arbeit
2017 begann ich mit Kung Fu.
Schon in der ersten Stunde sagte mein Shifu einen Satz, den ich zuerst für eine schöne Floskel hielt:
„Wenn ihr hier seid, um schnell viel zu lernen, dann seid ihr hier falsch. Kung Fu bedeutet harte Arbeit."
Ich dachte damals: Ja, klingt gut. Sagt man halt so.
Dann begann das Training.
Und nach dem Aufwärmen war das erste Training praktisch schon vorbei, weil allein dieses Aufwärmen so komplex war, dass es uns alle forderte. Dehnübungen, Grundbewegungen, Kicks, Wiederholungen. Immer wieder dieselben Dinge.
Am Anfang wirkt Wiederholung oft langweilig. Fast beleidigend für den eigenen Kopf. Man will weiter. Mehr lernen. Neue Bewegungen. Neue Formen. Neues Futter.
Aber der Körper lernt anders als der Kopf.
- Der Körper braucht Wiederholung.
- Er braucht Geduld.
- Er braucht Reibung.
- Er braucht Zeit.
Mit jedem Training wurden die Bewegungen etwas flüssiger. Die Kicks ruhiger. Die Abläufe klarer. Und irgendwann wurde nicht nur mein Körper weicher, sondern auch etwas in mir.
Ich wurde ruhiger.
Nicht perfekt ruhig. Nicht erleuchtet auf einem Berg sitzend, während irgendwo Bambus im Wind philosophiert. Aber ruhiger. Geerdeter. Aufmerksamer.
Und irgendwann spürte ich den Wunsch, an den Ursprung zu reisen.
2019 — China, der Tempel und vier Bewegungen
Ich fragte meinen Shifu, ob ich nach China reisen dürfte. Er fragte seinen Shifu im Tempel, und auch direkt in China wurde nachgefragt. Sie verbürgten sich für mich. Ich bekam das Ja.
Im Mai 2019 war es soweit.
Ich flog nach China.
Ich kam in einem Land an, dessen Sprache ich nicht sprach. Viele Menschen dort sprachen kaum Englisch. Ich lebte bei meinem Shizu zuhause. Er kochte für mich, gab mir Struktur, Unterweisungen und einen Alltag, der klarer war als vieles, was ich bis dahin kannte.
Mein erster Trainingstag begann damit, dass ich ihm meine aktuelle Form zeigte. Er schaute zu. Als ich fertig war, sagte er nur:
„Ich korrigiere dir die ersten vier Bewegungen. Die trainierst du, bis ich wiederkomme."
Vier Bewegungen.
- Nicht die ganze Form.
- Nicht ein neues System.
- Nicht spektakulär.
- Nur vier Bewegungen.
Nach zwei Stunden fragte ich mich, was das soll. Nach vier Stunden tat mir alles weh. Ich war genervt, überfordert und innerlich irgendwo zwischen Trotz und Verzweiflung.
Aber ich machte weiter.
Und irgendwann geschah etwas.
Ich begann meinen Körper anders zu spüren. Nicht grob. Nicht nur als Kraft oder Erschöpfung. Sondern feiner. Jede Muskelregung. Jede Verschiebung. Den Atem. Die Verbindung zwischen Bewegung und innerer Spannung.
Dann kam der erste Zusammenbruch.
Nicht körperlich im Sinne von: Ich kann nicht mehr.
Sondern innerlich.
Irgendeine Wand in meinem Kopf stürzte ein. Ich wusste nicht, was gerade passiert war. Ich konnte es nicht analysieren. Ich konnte es nicht kontrollieren. Es war einfach da.
Nach einiger Zeit beruhigte ich mich wieder. Und ich machte weiter.
Die Bewegungen waren dieselben wie vorher.
Aber sie fühlten sich nicht mehr gleich an.
Nach sechs Stunden kam mein Shizu zurück und sagte nur, dass wir jetzt essen gehen.
Später, in meinem Zimmer, kamen die Gefühle wieder hoch. Ich fiel heulend zusammen und verstand erneut nicht, warum. Ich versuchte es zu analysieren, aber kam nicht weiter. Also blieb mir nur eines:
Annehmen.
Und genau darin lag vielleicht der eigentliche Unterricht.
Nicht alles muss sofort verstanden werden.
Manches muss zuerst durch den Körper gehen, bevor der Kopf überhaupt eine Chance hat.
Der Rhythmus des Tempels
Die Tage in China hatten eine klare Struktur.
Um 5 Uhr begann der Tag mit Meditation. Danach kam Qi Gong. Um 7.30 Uhr gab es Frühstück. Später folgte Kung Fu Training. Wieder und wieder. Bewegung, Atmung, Korrektur, Wiederholung.
Am zweiten Tag waren es erneut diese vier Bewegungen. Aber sie fühlten sich komplett anders an.
Vor dem Mittagessen sagte mein Shizu schliesslich:
„Gut. Jetzt können wir weitermachen."
Diese drei Wochen waren ein Auf und Ab der Emotionen. Ich wurde gefordert, gebrochen, neu zusammengesetzt und wieder auf mich selbst zurückgeworfen.
Ich kam als anderer Mensch zurück.
Nicht als fertiger Mensch.
Nicht als jemand, der plötzlich alles verstanden hatte.
Aber als jemand, der gespürt hatte, dass echte Entwicklung tiefer
geht als Wissen.
- Sie geht durch den Körper.
- Durch Disziplin.
- Durch Zweifel.
- Durch Schmerz.
- Durch Stille.
- Durch Wiederholung.
- Und manchmal durch Tränen, die man sich nicht erklären kann.
Zurück in der Schweiz
Nach meiner Rückkehr trainierte ich weiter. Eine Zeit lang behielt ich meine Tagesroutine bei: Aufstehen, Meditation, Qi Gong. Dann passierte das Leben. Der Alltag kam. Die Routine wurde weniger.
Und das war okay.
Früher hätte ich das vielleicht als Scheitern gesehen. Heute sehe ich es anders. Nicht jede Routine muss für immer gleich bleiben. Manche Dinge begleiten uns intensiv für eine Zeit und hinterlassen trotzdem etwas Dauerhaftes.
- Die Ruhe blieb.
- Das Körpergefühl blieb.
- Die Erfahrung blieb.
Dann kam ein weiterer wichtiger Moment.
Mein Shifu fragte mich, ob ich das Kindertraining übernehmen möchte.
Ich fühlte mich geehrt. Dieses Vertrauen bedeutete mir viel. Gleichzeitig war ich unsicher. Kann ich das überhaupt? Kann ich Kindern etwas beibringen? Kann ich dieser Verantwortung gerecht werden?
Ich stellte mich der Aufgabe.
Und es war eines der besten Dinge, die mir passieren konnten.
Lehren heisst lernen
Durch das Kindertraining lernte ich unglaublich viel. Nicht nur über Kung Fu, sondern über Menschen.
- Jeder Mensch lernt anders.
- Jeder Körper versteht anders.
- Jeder Kopf braucht andere Bilder.
Schema F funktioniert vielleicht bei einer Person wunderbar. Bei der nächsten läuft es komplett ins Leere.
Also muss man beobachten. Anpassen. Erklären. Zeigen. Loslassen. Neu versuchen. Manchmal ein Bild finden, manchmal eine Bewegung zerlegen, manchmal einfach Geduld haben.
Und genau dort entstand für mich die Brücke zurück zum Shibari.
Denn im Seil ist es genauso.
Ein TK funktioniert nicht bei jedem Menschen gleich. Eine Position kann für eine Person stabil, schön und angenehm sein, für eine andere aber unpassend, unangenehm oder schlicht nicht sinnvoll. Dann braucht es keine Gewalt gegen den Körper und kein Festhalten am eigenen Plan.
Dann braucht es einen neuen Weg zum selben Ziel.
Oder vielleicht sogar ein neues Ziel.
Kampfkunst im Seil
Mit der Zeit merkte ich, wie sehr die Kampfkunst mein Shibari beeinflusst.
Nicht, weil ich aus Shibari Kampfkunst machen will. Sondern weil Kampfkunst mir beigebracht hat, anders im Körper zu sein.
- Stabiler.
- Bewusster.
- Ruhiger.
- Klarer in der Richtung.
- Weicher in der Anpassung.
Ich begann, Bewegungen aus der Kampfkunst in mein Sein als Shibarista einfliessen zu lassen. Ja, dieses Wort habe ich mir irgendwann selbst gebaut. Es passt für mich. Ein bisschen Seil, ein bisschen Handwerk, ein bisschen Kaffee für die Seele.
Es geht nicht darum, spektakulär zu wirken. Es geht darum, präsent zu sein.
- Wie stehe ich?
- Wie führe ich eine Bewegung?
- Wie halte ich Spannung, ohne hart zu werden?
- Wie bleibe ich ruhig, wenn etwas nicht wie geplant funktioniert?
- Wie erkenne ich, was der Mensch vor mir gerade braucht?
Diese Fragen verbinden für mich Kung Fu, Shibari, Fotografie und Coaching.
Alles beginnt mit Haltung.
Alles geht durch die Hand.
Alles lebt von Begegnung.
Heute — nicht unfehlbar, aber bewusster
Heisst das, dass ich heute unfehlbar bin?
Nein. Absolut nicht.
Ich mache Fehler. Viele sogar.
Aber ich gehe heute anders mit ihnen um.
Früher war ein Fehler oft ein Angriff auf mein Ego. Heute ist er eher ein Lehrer, der manchmal sehr direkt vor mir steht und sagt: „Schau genauer hin."
Ein Fehler zeigt mir, wo ich unaufmerksam war. Wo ich zu schnell wurde. Wo ich zu sehr in meiner Idee hing. Wo ich den Menschen vor mir nicht klar genug gelesen habe. Wo ich etwas vorausgesetzt habe, das nicht da war.
Fehler sind unangenehm. Aber sie sind wertvoll, wenn man bereit ist, sie wirklich anzuschauen.
- Nicht schönzureden.
- Nicht wegzuschieben.
- Nicht anderen zuzuschieben.
- Sondern aufzuarbeiten.
Genau dort beginnt Verantwortung.
Was geblieben ist
Wenn ich heute auf diese Reise schaue, sehe ich keine gerade Linie.
Ich sehe eher ein Seil.
Es läuft nicht immer direkt. Es biegt ab. Es kreuzt sich. Es zieht sich manchmal fest. Es löst sich wieder. Es verbindet Dinge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.
- Gothic-Partys.
- Ein Workshop im Secret 56.
- Dragonrope.
- Technik.
- Überforderung.
- Jack the Rigger und dreissig Sekunden Seil.
- Kung Fu.
- China.
- Meditation um 5 Uhr morgens.
- Vier Bewegungen.
- Tränen.
- Kindertraining.
- Menschen.
- Fehler.
- Wachstum.
Und irgendwo dazwischen entstand mein Weg.
- Nicht nur als Rope Artist.
- Nicht nur als Fotograf.
- Nicht nur als Coach.
Sondern als Mensch, der immer wieder lernen durfte, dass Technik wichtig ist, aber nie das Ende der Reise.
Der Knoten ist nicht das Ziel.
Die Form ist nicht das Ziel.
Das perfekte Bild ist nicht das Ziel.
Das Ziel ist der Moment, in dem etwas echt wird.
- Wenn Technik zu Verbindung wird.
- Wenn Bewegung zu Haltung wird.
- Wenn Stille mehr sagt als Worte.
- Wenn ein Mensch sich gesehen fühlt.
Mein Weg geht weiter
- 2012 habe ich das Seil kennengelernt.
- 2017 kam Kung Fu dazu.
- 2019 brachte China etwas in mir zum Einsturz und gleichzeitig etwas Neues zum Wachsen.
- Heute fliesst all das in meine Arbeit ein.
In meine Coachings. In meine Workshops. In meine Fotografie. In das TimeOut. In jede Begegnung, bei der ich nicht einfach nur etwas zeigen möchte, sondern einen Raum öffne.
Einen Raum, in dem Menschen lernen dürfen.
- Fragen stellen dürfen.
- Scheitern dürfen.
- Wachsen dürfen.
- Und vielleicht ein Stück näher zu sich selbst kommen.
Denn genau das ist für mich der Weg.
Nicht schneller werden.
Nicht mehr können.
Nicht perfekter wirken.
Sondern bewusster werden.
Mit dem Seil.
Mit dem Körper.
Mit dem Menschen gegenüber.
Und mit sich selbst.
— Stjepan